Tour de France

Die letzte Nacht war etwas gruselig. Mehrfach hat es ganz laut gepoltert. Flo schreckte auf, zündete wie wild mit der Taschenlampe um sich, und konnte fast nicht mehr einschlafen. Es war natürlich nichts – glauben wir. Als Entschädigung lachte uns heute die Morgensonne entgegen. Perfektes Wetter um das Rennrad für eine Pässetour aus dem Komet zu nehmen.

Adi radelte auf den Col du Tourmalet und danach auf den Col d’Aspin. Der Tourmalet war lange und nicht allzu steil, erst ab La Mongie wird die Steigung mit 10-11% im Schnitt brutal. Oben musste Adi anstehen, um ein Foto von der Passtafel zu machen, so viele andere Rennradfahrer hatte es dort.

Der Col d’Aspin war dann konstant steil dafür dank einem schattenspendenden Wald nicht ganz so heiss. Bei der Abfahrt musste Adi vor allem auf freilaufende Kühe und Kuhfladen mitten auf der Strasse aufpassen.

Flo derweilen machte sich einen gemütlichen Lesetag im Liegestuhl. Gut eingewickelt in ein Flauschi schützte sie sich vor dem kalten Wind. Die Sonne hätte auch geholfen, aber sie wollte keinen Sonnenbrand.

Den Tag beschlossen wir mit einem Spaziergang und einem feinen Thai-Basmati bei romantischem Kerzenlicht.

Und wieder erwartet uns noch der Abwasch, der Elende!