Heute Morgen wurden wir von Pferdewiehern geweckt und als wir aus dem Womo schauten, sahen wir uns umzingelt von Pferden und Kühen. Übrigens trugen selbst einige Pferde Glocken um den Hals. Ansonsten wirkten sie aber eher wie Wildpferde, die in Gruppen in diesem riesigen Gebiet herumgaloppieren.
Da der Komet auch mal eine Pause verdient hatte, gingen wir auf dem Pla de Beret Wandern – auf 1’900 MüM und trotzdem war es heiss. Für Adi war es ein grosser Moment, da er endlich die neuen Wanderschuhe einweihen konnte.
Unsere Tour führte uns zum Kloster Montgarri und zu einem verlassenen Dorf. Dort machten wir eine Siesta an einem eiskalten Bach. Auf dem Rückweg wurden wir experimentierfreudig und wählten unseren eigenen Weg. Über Stock und Stein, durch den Wald vorbei an Ameisenhaufen und an einen Wasserfall.
Auch diese Nacht verbringen wir auf einem Stellplatz, und zwar am Lac d’Oô, der seit den grossen Überschwemmungen, die vor Kurzem in dieser Region geherrscht haben müssen, nicht mehr so wie im Womo-Führer abgebildet aussieht. Übrigens ist die Garonne wohl auch ziemlich über die Ufer getreten.
Unser Stimmung: Müde aber glücklich. Eigentlich bereit fürs Bett aber wir müssen noch abwaschen!

