Für unsere dritte Wanderung verschlug es uns ins Valée de Gaube. Um den Ort zu erreichen mussten wir aber einige Schwierigkeiten meistern. Die Strasse war kurvenreich, eng, steil, haarnadelig und teilweise in fragwürdigem Zustand und dann wurde uns in Cauterets zugetragen (Buschauffeur), dass wegen der Überschwemmungen im Juni keine Camper bis nach oben fahren dürfen. Dies führte zu Verzögerungen, stellte sich aber als Fehlinformation heraus (Office de tourism).
Um den Rückstand wett zu machen, genehmigten wir uns für den Aufstieg zwei Seilbahnen, die wohl Rekorde aufzustellen versuchten: die kürzeste Gondelbahn und die langsamste Sesselbahn der Welt!
Nach dem Picknick am schönen Lac de Gaube nahmen wir den Aufstieg zur Cascade Esplumouse in Angriff. Der Weg führte über sehr viele Steine (Findlinge) entlang eines Baches und am Schluss erwartete einem die Sicht auf einen kleinen Gletscher.
Den Rückweg mussten wir bis nach unten marschieren, denn die Lifte waren natürlich schon längst abgeschaltet worden. Wir gerieten schon etwas in Zeit-Sorge, als wir unterwegs eine Familie mit zwei Jungen und einem kleinen Mädchen überholten, die ganz zufrieden und in aller seelenruhe deb Abstieg bestritten. Da waren auch wir einiges beruhigter.
Der Wanderweg unterhalb des Lac de Gaube ist sehr sehenswert, aber steil. Er führt durch einen Fichtenwald mit viel Moos, Farn und Sümpfen. Besonders beeindruckt waren wir von den vielen Wurzeln, Wurzelgeflechten und von Relieffelsen (über dessen Entstehung wir uns unbedingt noch informiere müssen).
Wir beschlossen die Wanderung mit der Besichtigung der Pont d’Espagne und den dortigen Wasserfällen.
Dann brachte uns unsere tapfere Schildkröte bei Dunkelheit über die Serpentinenstrasse sicher auf unseren Stellplatz. Der Komet schlägt sich wirklich wacker in dieser Berglandschaft. An dieser Stelle möchten wir uns bei der Fraktion Mahrer für die super Wartung des Kometen bedanken! Es ist schön, dass wir so tolle Womo-Ferien machen können.
