Skradinski buk

Aufgewacht, Kava an der Raststätte getrunken und weiter gings durch landschaftlich sehr reizvolle Gebiete.

Nächste Station war die Stradinski Buk mit ihren vielen Slaps, die man nach 20-minütiger Schifffahrt erreichte. Halb ausgehungert stürzten wir uns erstmal auf unser Picknick, das aus Brot, altem Käse und einheimischer Salami (köstlich!) bestand. Mit vollem Magen entwischten wir der badenden Touristenmasse und fanden einen sogenannten Lehrpfad durch das idyllische Naturschutzgebiet. Allerdings war es zu heiss zum Lernen, lieber spekulierten wir, wo Winnetou, Old Shatterhand und Kleine Feder überall gelustwandelt und gebadet hatten.

Um unsere Vorräte aufzustocken, suchten wir das „Konzum“ auf, ein Pendant zu unserem Konsum. Die Auswahl war wie daheim. Es gab, was das Herz begehrte, selbst das Brot sah vollwertig aus (und war es auch, wie wir später feststellen sollten).

Nun hiess es, ein schniekes Plätzchen für unseren Hymer zu finden. Das Angebot war gross, die Zufahrten dafür umso kleiner. Da unser Wunschcamping bereits besetzt war, erkämpften wir uns an einem steilen Hang einen Stellplatz mit Meerblick. Nun waren wir wahrlich im Süden angekommen. Das zeigt uns nebst der Hitze auch die Flora und Fauna, etwa die unermüdlich zirpenden Zikaden bei konstanten 60 Dezibel. Oder unser schnarchender Wohnmobilnachbar bei bis zu 90 db.

Unser Plan für morgen besteht darin, uns einen Platz an unserem besagten Wunschcamping zu ergattern. Ob wir das schaffen oder nicht … Fortsetzung folgt, lesen Sie morgen weiter.