Hui, das war ein langer Tag. Bereits um 5.45 Uhr (3 Stunden Schlaf) schellte Rheas Handy, worauf wir schlaftrunken Rhea zum Check-in begleiteten. Hungrig stürzten wir uns ins Flughafen Restaurant, doch leider war das Angebot nicht so überzeugend, und so beliessen wir es beim Kafi.
Danach dezimierte sich die „Liga der Hymerfahrenden“ um eine weitere Person (welche nun wieder zur einsamen Radfahrerin wird). Wir sind sehr traurig, mit Rhea eine ausgesprochen tapfere Mitstreiterin verloren zu haben. Wir umarmen dich wärmend, … ja heizend!
Flo und Adi (und der Hymer natürlich) machten sich darauf auf nach Split, wo uns ein Splitter viel zu erzählen hatte. Anschliessend freuten wir uns über ein ausgedehntes Frühstück in einem schicken Restaurant mitten in der Altstadt.
Splits Gassen und der Diokletianspalast waren wunderschön und äusserst Sehenswert. Besonders gefallen hat uns, dass der Stadtkern sich nicht zu einem Museum entwickelt hat, sondern nach wie vor bewohnt und lebendig ist.
Mutig erklommen wir den Glockenturm des Mausoleums um die Aussicht auf die ganze Stadt geniessen zu können. Und Mut brauchte es wirklich: Zuerst ging man eine enge Treppe tunnelartig hoch (dieselbe auch wieder runter) um dann eine rostige Treppe mit kaum Sicherungen auf den Seiten, welche sehr abgelaufen und deshalb rutschig war, bis hinauf zur Plattform zu besteigen. Flo wurden die Knie etwas weich, und sie war froh, als wir wieder unten ankamen.
Zum Pfuse suchten wir uns nach der Stadtbesichtigung einen Camping nordwärts in der Nähe des Nationalparkes Paklenica, wo wir uns direkt ins wellige Meer stürzten. Dann hauten wir uns müde aufs Ohr und liessen uns von Watson, voller Bewunderung für Holmes, in den Schlaf betüdeln (Wh).
Nachtrag
Zu unserer Überraschung hat die Parkgebühr für die ganze Nacht auf dem Flughafen Parkplatz nur 26 Kuna (ca. 5.20 CHF) gekostet.
