Bora Bora

Bereits um 2 Uhr in der früh klopfte Bora, der hiesige starke Wind, an die Tür. Mit schlafwandlerischer Sicherheit rollten wir die Marquise ein, machten alles sturmsicher und legten uns wieder hin.

Auf eine stürmische Nacht, der Hymer war fast ganz mit Nadeln zugedeckt, folgte ein windiger Tag. Da es nach wie vor sehr heiss war, entschieden wir uns gegen eine Wanderung durch die Winnetou Schluchten (Park Paklenica), um stattdessen gemütlich der Küste entlang nach Slowenien zu tuckern. Unterwegs verabschiedeten wir uns an einer wunderschönen Stelle mit klarem Meer und schroffen Steinen. Aus einem letzten Bad wurde allerdings nichts, denn dazu waren die Wellen wegen dem Wind zu unberechenbar. Wenigstens konnten wir ein letztes Mal unsere Füsse und unser „Füdli“ im Salzwasser schwenken.

An der Grenze zu Slowenien standen wir als Slowenien-Banausen da, indem wir unsere Kunas in Slowenische Tollars wechseln wollten (so stehts in unserem Reiseführer von 2004). Tja, mittlerweile gibts aber hier auch den Euro.

Da der von uns auserkorene Camping revidiert wird, nächtigten wir zusammen mit vielen Brummis und anderen Campern auf einer Raststätte nahe der Skocjanske jame (St. Kanzian Höhlen). Gegessen haben wir im Hymer: Frisches Brot, Thon-Joghurt Paste (das Joghurt hiess Mu), Grüner Salat und Weisse Bohnen aus der Dose. Mmh fein!