Wir sind im Osten

Zum Zmorgen gab’s Toast aus der Pfanne, da wir den Toaster in Bern stehen liessen. Fein und knusprig war es trotzdem.

Es gibt sie tatsächlich, die Franzosen mit Baguette und Zeitung unter dem Arm und einem Berèt auf dem Kopf. Auf dem Weg nach Chauvigny sind wir gleich mehreren solchen „typischen“ Exemplaren begegnet! In der alten Festungsstadt beschlenderten wir die Stiftskirche St. Pierre und betrachteten verschiedene Burgruinen (die Museen waren alle geschlossen).

Da Flo offensichtlich Bandwürmer zu haben scheint (und grantig wird, wenn es nichts zu essen gibt), zauberten wir auf dem Chauvigny-Parkplatz einen vorzüglichen Salat mit Feta und Toast-Croûtons.

Gestärkt „hotterten“ wir nach Saint-Savin. Die dortige Abtei birgt beeindruckende Wandmalereien, welche 1983 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt wurden. Zu spät erkannten wir, dass die Besichtigung nichts gekostet hätte. Bezahlt hatten wir einzig den Zugang zum Museumsbereich (Selbstkontrolle) in den alten Mönchszellen, welcher uns nicht vollends überzeugte: Viele interaktive Knöpfe, die nicht funktionierten; eine Videoshow ohne Bild; schlechte Beschilderung – wir landeten mitten in Büroräumlichkeiten.

Schliesslich platzierten wir den Hymer auf einem Sechs-Euro-Stellplatz in der Nähe von Coulon. Zum Znacht kochten wir uns Tortillas mit viel Gemüse und Hackfleisch. Es wurde zwar etwas kühl, doch genossen wir den späten Abend trotzdem im Freien und zählten Sternschnuppen.