Nach dem Erwachen begrüsste uns heute schon das azzurblaue Meer. Flo und Adi machten sich nach dem Frühstück auf in das nächstgelegene Einkaufszentrum, um sich mit überlebensnotwendigen Vorräten einzudecken: Zwei Luftmatratzen und ein giftgrüner Schwimmring. Rhea sass sich derweil ihre Füsse in den Bauch und verteidigte wacker unseren Platz unter den Pinien. Sie getraute sich nur einmal mutig aufs Klo. Alles verlief Bestens!
Danach gings auf der schnellsten Route (ein paar Schritte) ins Meer mit den lang ersehnten Spielsachen. Sogar Adi, der bis anhin ebendiese Spasssteigerungsobjekte vollends verneinte, schnappte sich den grünen Schwimmreif und war nicht mehr zu halten. Rhea hätte Erfinderin werden sollen, denn sie benutzte die Gurkensalatschüssel als Taucherbrille, um die Seegurken und anderes Getier auf dem Meeresgrund zu betrachten. (Und womit sie sich unter den Profischnorchlern zum allgemeinen Gespött machte.)
Übrigens: Auch kulinarisch macht der Camping etwas her: Salz aus dem Meer, Rosmarin von den Hecken, Pinienkerne von den Bäumen und Oliven vom Strauch neben dem Hymermobil.
Zum z’Nacht wurde wieder mal der Grill angeworfen. Der magnifike Grillmeister verwöhnte uns mit Cevapcici und Gemüse; währenddessen fabrizierten die zwei Küchenschaben/-feen ein Couscous mit Dattelstückchen, gerösteten Cashewnüssen und Limettenzesten und -saft. Und Rheas Taucherbrille enthielt wieder feinen Gurkensalat. Mjam!
Holmes hatte heute Abend eine neue Stimme. Mehr wissen wir allerdings nicht …
