Wo wir bisher waren, war noch gar nichts in Sachen Temperatur. Auf der heutigen Fahrt nach Dubrovnik schwitzten wir bei 36 Grad Celsius (Aussentemperatur wohlverstanden). Doch alles der Reihe nach.
Genug geplegeret! Ein Schwumm im Meer, Frühstück und dann verliessen wir den traumhaften Camping, bereit für neue Abenteuer.
Die Strecke führte uns durch Dalmatien: Unendliche Wälder, Hügel die wie Berge wirken und kaum besiedeltes Land. Bei Ploce plotschten wir wieder auf die Küste und auf ein grosses Sumpfgebiet, wo zahlreiche Früchtestände entlang der Strasse ihre frischen Waren anpriesen. Weiter südlich wurden wir durch den Carina (Zoll) gewunken und für einen kurzen Abschnitt fuhren wir auf Bosnien Herzegowinas Boden.
Wieder zurück in Kroatien, vorbei an Muschelzuchtfeldern, fanden wir eine Bucht, um unsere völlig überhitzten und ausgeschwitzten Körper im kühlen Meer zu erfrischen und einen Happen zu essen. Das Meer ist hier so salzig, dass „s’tote Mannli“ ganz einfach klappte!
Schliesslich erreichten wir den Camping Kate, wo wir unkompliziert einchecken konnten und uns die Mücken überschwänglich begrüssten. Der Hymer stand mit Meersicht direkt neben einer schmucken kleinen Kapelle.
Ein Riesengeköchel mochten wir gar nicht mehr anzetteln, deshalb gab es ganz schlicht Insalata Caprese. Ausserdem versuchten wir uns mit einer gekauften Blätterteigspezialität, doch das Experiment ging gründlich in die Hose und wanderte flux in den Kübel. Die neue Salami kam leider nicht an die Alte ran, war aber okay.
Ab 21 Uhr setzte der Bora Wind ein, worauf wir froh waren, in den „hüumigen“ Hymer zu gehen und nicht in eines der umliegenden fast umgelegten Quetscha-Zelten. Wegen dem Wind öffneten wir die Fenster nur einen klitzekleinen Spalt, was uns eine Sauna bescherte. Puh, und wir hatten noch Schweiss übrig!
Von Holmes wissen wir nur noch, dass es um rote Haare ging. Unglaublich… mal schauen, ob wir morgen weiterkommen.