Wow!

Nach einer ausgedehnten Siesta besichtigten wir das Kloster in Lagrasse (okay, nicht atemberaubend aber sehr freundlich). Beim Betrachten einer kurzen Infovideoshow stellten wir fest, dass der Dialekt eine ziemliche Herausforderung ist. Das Kloster wurde durch die französische Revolution in zwei Teile geteilt – und zwar noch bis heute (man zahlt zweimal Eintritt).

Danach bummelten wir ein bisschen durchs Städtchen und beobachteten Hunde und Menschen (vor allem Kinder und Jugendliche) beim Baden im Fluss. Lagrasse ist ein schönes mittelalterliches Steinstädtchen mit farbigen Fensterläden und vielen grünen Gärten. Es hatte nur wenige, französischsprechende Touris.

Das Wetter hatte sich übrigens entschieden: Sonnig mit viel Wind.

Nach einem feinen Nachtessen (Quorngeschnätzeltes, Pepperoni, Sellerie an einer Rahmsauce dazu Salat und Rigatoni), zurück auf dem lauschigen Stellplatz, wickeln wir uns nun in die Leintücher ein. Vielen Dank an dieser Stelle an die Kugelblitzfraktion. Draussen ist es stockdunkel, da keine Laternen und auch kein Mond in der Nähe sind.


Was für eine Nacht

Diese Nacht waren wir sehr müde und schliefen sofort wie Steine. Bis sich um vier Uhr unsere Aire in eine Partyzone verwandelte. Ein doppelstöckiger Car voller festlich gekleideter Tamilen legte direkt neben uns einen Zwischenstopp ein. Sie waren bester Laune und johlten und rumorten und zu unserem grossen Erstaunen wurde auch noch ein Festmahl gedeckt: Thailändisch aus Aluschalen. Nach langen Dreiviertelstunden war dann der Spuk wieder vorbei und wir schliefen weiter.

Jetzt liegen wir auf der schönsten Frühstücksplattform (siehe Fotos) der Welt am Lac de Paladru und überlegen ob wir noch einen Schwumm wagen sollen. Der Alpenkäse ist übrigens sehr fein – merci Esthi und Ubi.

 

Lac de Paladru

Wir haben den Sprung ins kühle Nass gewagt und die Frühstücksplattform in eine Baderampe umgewandelt. Nach dem Schwumm im sauerstoffreichen Wasser genossen wir noch den Nachmittag und beobachteten Fischli, Änteli und Wasserskifahrer. Herrlich wie die Sonne durch die Blätter des ameisenbestückten Baumes hindurchschien.

Jetzt, nach der Weiterfahrt in den Süden, stehen wir auf einer sehr schönen Aire mit einem hochmodernen, komplizierten Designklo. Doch nun ab ins Sauna-Bett, denn morgen wollen wir früh raus. Bonne nuit!

 


Es rollt

Nachdem wir gemütlich gepackt, noch ein bisschen relaxt und den Camper eingerichtet hatten, fuhren wir eine erste Tranche bis über die Grenze. Nun stehen wir unter den „Brumis“ auf einer Aire und kuscheln uns ins gemütliche Bett.

Tour de Shopping

Motto: Die Ferien beginnen nicht am Zielort, sondern auch schon weit vorher. Es geht alles viel gemütlicher und stressfreier, wenn man sich diesem Motto verschrieben hat.

Zum Beispiel beim Einkaufen von Proviant und Vorbereiten des Campers. Am Abend wurden wir noch von Marianne mit einem Pesto aus Thai-Basilikum (aus dem eigenen Garten) und vielen Salaten verwöhnt. Himmlisch… Erwin empfahl uns einen Campingplatz eines Chilisaucenliebhabers und hat uns sein Tagebuch ihrer letzten Reise vorgelesen. Aladin und die Katzen halfen uns beim Einräumen und spät in der Nacht (wie sonst?) fuhren wir nach Bern.

Morgen wird gepackt und gegen Abend tuckern wir dann in Richtung Süden.

Die Würfel sind gefallen

Norden oder Süden? Auf Grund der Wettervorhersagen haben wir uns nun gegen Schweden entschieden. Es soll da ziemlich regnerisch sein. Doch in einer fernen Zukunft werden wir Abba, Astrid Lindgren und die Elche besuchen gehen.

Wir fahren also in den Süden – genauer in die Pyrenäen. Doch zunächst muss noch gepackt und eingekauft werden. Die Freude ist aber riesig und die Ferien haben ja jetzt schon begonnen! Juhuu.