Porec

Heute morgen wurden wir von Rahel mit Gipfeli verwöhnt.

Während der anschliessenden Fahrt entschieden wir uns spontan, anstatt nach Pula zu fahren, doch lieber das pittoreske PoretSCH zu besuchen. Wir kauften kiloweise Hosen und Röcke (aus Adis Sicht), Höhepunkt der Exkursion war allerdings die Euphrasius-Basilika mit ihren wunderbaren Mosaiken.

Mit Salat und Knoblibrot gestärkt ging es weiter quer durch Istrien und danach wieder an die Küste. Dort suchten wir nach einem lauschig-romantischen Badeplätzchen, damit sich Rahel vom Meer verabschieden konnte. Wir fanden eine hübsche Bucht, wo wir ein interessantes Naturphänomen antrafen.

Danach holperten wir bei Nacht stracks/flugs/wie am Schnürchen an die Plitvicer Seen, wo wir erschöpft und von der langen Fahrt gebeutelt nächtigen durften. Dazu müssen wir noch bemerken, dass Kathrin (Navi) einiges an Sympathie eingebüsst hat. Und das obwohl wir einige interessante Erfahrungen mit Nebenstrasen (!), Fröschen/Füchsen/Hunden,Hinterwäldlern, Schlaglöchern, Glibodol und totenköpfigen Minenwarnschildern machten. Wir danken dafür, denn schliesslich ist der Weg doch das Ziel!?

PS. Vielen Dank für die vielen, lieben Gästebuch-Einträge. Der Boiler funktioniert, es hat wohl etwas stark gewindet. Danke.

 


Baden

Dober dan.

Adi hat sich heute arg vor dem Baden gedrückt. Dabei war der Strand in der Camping-City „Park Umag“ ganz toll und praktisch sandlos. Adi beschäftigte sich ersatzweise mit den dort ansässigen „mit Krebsli gefüllten Schneckenhäusern“ (fachsprachlich: Einsiedlerkrebse). Speziell fiel uns die rötlich-bräunliche Erde auf, die unseren nackten Füssen eine gesunde Farbe verlieh.

Zum Znacht gabs zweifelhaftes Poulet vom Grill mit Peperoni (plus oder minus Käse) und experimentellem Härdöpfeligratin aus der Alufolie. Der Chefgrillör würde an dieser Stelle gerne erwähnt werden.

Übrigens: Zum Glück hatte es an diesem Zeltplatz Aussenstellplätze für die Spätankommenden oder Sehrspätankommenden wie wir. Bei Nacht fährt sichs angenehmer.

Übrigens II: Rahel hat sich zur Freude der Allgemeinheit nun endlich die Zehennägel geschnitten.

 


Venezia

Am morgen wars schon wieder heiss und Adis Schweisstüechliverschleiss war und ist enorm. In Venedig angekommen kämpften wir uns durch die sonnigen Abschnitte und flanierten durch die schattigen. Einmal verwöhnten wir uns gar mit köstlichen Gelati. Als uns dann das touristische Treiben zu bunt wurde, entwickelten wir ein völlig neues Orientierungssystem: An jeder neuen Weggabelung durfte abwechselnd jedes Mitglied der illustren Reisegruppe die Richtung bestimmen. Dieses Prinzip beschied uns eine abwechslungsreiche Reise durch das authentische Venedig, die ab und zu auch mal an einem Kanal endete. Nach vier Pizzen bei Sandro fuhren wir in der lang ersehnten, nächtlichen Kühle bis Umag, Kroatien, wo uns Sherlock Holmes und Watson (dieses Weichei) in den Schlaf diskutierten.

 


Hitziger Regentanz

Rhea hat sich heute die Fingernägel geschnitten. Und das war nur eines von vielen spannenden Ereignissen an diesem Faulenztag, den wir mit Sonn- und Meerbaden und Lesen verbracht haben. Am Abend sorgte das Wetter aber doch noch für Action: Ein plötzlicher Wolkenbruch zwang uns, zum Speedcooking in der Outdoor-Kitchen und zum rekordverdächtigen Hopp-Alles-Sofort-Reinräumen. Danach durften wir im gemütlichen, feuchtwarmen Hymer ein feines Gemüse-Mozarella-Risotto geniessen. Jetzt sitzen wir am Tisch trinken ein bisschen Wein, vergleichen unsere Füsse und nun sollte sich nur noch Rahel die Zehennägel schneiden…

 


Nennigkofen – Venezia

Nach langer, gemächlicher und sicherer Fahrt durch das schöne Tessin und die Lombardei, erreichten wir, obwohl uns Stefan (Navi) kurz vor Venedig fehlleitete und dann einfach schwieg, um 21.45 Uhr das Lido.

Der Hymer war schnell im Camping parkiert und fast ebensoschnell hatten wir uns mit Anti-Brumm gegen die Mücken gewappnet. Entspannt assen wir, wie es sich in Italien gehört, Penne an einer Pomodoro con verdure Salsa. Die Aussenküche ist einfach super. Um 2 Uhr gingen wir dann ins „warme“ Bettchen.

Übrigens, Adi hofft, den extra am Samstag gekauften Sandalen gehts gut in Nennigkofen! Sie wurden vergessen, genau wie vieles andere auch. Shopping ist schon geplant.