13.08.2008

Nach Gold für Fabian Cancellara (TV im Zimmer) starteten wir topmotivert in den neuen bewölkten Tag. Heute radelten wir nicht besonders weit, besuchten aber das ehemalige KZ Mauthausen. Bedrückend aber sehenswert.

Nun steht unser Zelt in Rekordzeit auf einem schönen Zeltplatz mit Weiher (Kick wäre nützlich) und wir haben im Gasthof Jägerwirt fürstlich gespiesen: Pouletbrust mit Salbei und Schinken umwickelt, Kräuternudeln, frisches Gemüse und Serviettenknödel wie wir sie noch nie gekostet haben. Dessert: Marinellen Knödel mit feinsten Streusseln. Ein Gedicht!

Wir danken für die lieben Gästebuch Einträge und hoffen euer Regen ist vorbei. Wir hatten bis jetzt Glück und blieben trocken auf den Rädern.

12.08.2008

Nachdem wir unseren „Rausch“ vom hausgemachtem Most ausgeschlafen hatten, fuhren wir durch die Schlinge Richtung Linz. Während gestern üppig behangene Apfelbäume das Landschaftsbild prägten, sind es heute gelbe und violette Auenpflanzen.

In Linz fuhren wir von Baustelle zu Baustelle und assen ein würziges mexikanisches Znacht. Da es zu regnen begann, übernachteten wir in einem Linzer Gasthof und entdeckten dort unsere Sonnenbrände.

11.08.2008

Endlich steht das Zelt und wir liegen auf unseren „Matratzen“. Das war ein langer Tag. Um 6 Uhr mussten wir in Bern auf den Zug. Zwischen Bregenz und München unterhielten wir uns mit sehr freundlichen und lustigen Südtirolern (Klaus und Mägy).

Die Strecke vom bekannten Passau nach Au in der Schlögener Donauschlinge war wunderschön. Zuerst führte uns der Weg leider entlang einer starkbefahrenen Strasse, aber dann fuhren wir auf einem neu geteerten, breiten Veloweg mitten durch ein bewaldetes Naturschutzgebiet.

Nun liegen wir im kompliziert aufzustellenden Zelt, habn Most getrunken und schlafen sicher gut. Servus aus Österreich!